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Eingewöhnung |
| Um das
Kind in seiner Entwicklung nicht zu beeinträchtigen, ist eine
behutsame Eingewöhnung notwendig. Der Übergang in eine Tageseinrichtung fällt den Kindern erfahrungsgemäss in der zweiten Hälfte des ersten und der ersten Hälfte des zweiten Lebensjahres am schwersten. Die Kinder zeigen ihren Trennungsschmerz deutlich. Den Eltern, den Erzieherinnen und der Gruppe ist die allmähliche Eingewöhnung des Kindes in Anwesenheit eines Elternteils wichtig. Die Eltern bekommen einen Einblick in den Tagesablauf der Krippe und können Vertrauen zur Erzieherin aufbauen. Die Erzieherin lernt das Kind und die Eltern gemeinsam kennen und hat die Möglichkeit, viel über die Gewohnheiten und Bedürfnisse des Kindes zu erfahren. Wichtig bei der Eingewöhnung des Kindes ist, dass sein Vertrauensverhältnis zu den Eltern nicht gestört wird. Wenn die Eltern die Gruppe verlassen, sollten sie sich deshalb nicht wegschleichen, sondern sich vom Kind verabschieden. Rituale wie noch einmal drücken und dann winken, können dem Kind die Trennung erleichtern. Wenn das Kind beim Abschied weint, so ist dies vor allem in der Anfangszeit eine normale Reaktion. Die Traurigkeit des Kindes ist Ausdruck der Gefühlsbeziehung, die es zu seinen Eltern entwickelt hat. Die Eingewöhnung ist individuell und es muss je nach Kind mit 2-4 Wochen gerechnet werden. Mögliche Schritte einer Eingewöhnung Besuch in der Gruppe mit mindestens
1 Elternteil.
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