| Ausbildung Fachfrau/Fachmann Betreuung |
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Kinder stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Fachpersonen Betreuung regen Entwicklungsprozesse an und schaffen günstige Bedingungen für vielfältige Lernerfahrungen. Sie leiten Einzel- und Gruppenaktivitäten ein und begleiten diese. Dabei haben sie ein hohes Mass an Verantwortung zu tragen. Fachpersonen Betreuung müssen auf die seelischen, geistigen und körperlichen Bedürfnisse der Kinder eingehen und situationsgerecht handeln.
Arbeitsorte Die wichtigsten Institutionen im Kinderbereich sind Kindertagesstätten, Tagesheime, Kinderheime und Grossfamilien. In vielen Institutionen sind die Kinder altersgemäss gemischt, in anderen Institutionen sind die Kinder in Altersgruppen organisiert.
Was muss ich mitbringen? Wer in der Betreuung von Menschen arbeitet, muss Einfühlungsvermögen, Beobachtungsfähigkeit, Kreativität, Flexibilität, Offenheit und ein hohes Verantwortungsgefühl mitbringen. Sie oder er muss Menschen mögen und kontaktfreudig sein. Zum Beruf gehören die Bereitschaft und die Fähigkeit, das eigene handeln zu hinterfragen, über sich selbst nachzudenken und seine Erfahrungen und Gedanken zu formulieren. Fachpersonen Betreuung müssen bereit sein, in Teams zu arbeiten.
Spezielle Fähigkeiten Beobachten und auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen und ihnen dennoch Halt und Orientierung geben, ist die grösste Herausforderung in diesem Bereich. Kinder betreuen ist in jedem Fall eine befristete Tätigkeit: hier braucht es auch die Fähigkeit, eine Beziehung aufzubauen und wieder loslassen zu können.
Wichtige Themen der Ausbildung Kommunikation, professionelle Gestaltung von Beziehungen, Entwicklungsphasen des Menschen, förderliche und hinderliche Einflüsse sowie normale und auffällige Entwicklungen sind zentrale Themen in der Ausbildung. Kenntnisse und Fertigkeiten in Haushaltsführung und in Säuglings- bzw. Grundpflege werden ebenfalls vermittelt.
Ausbildungswege Für Jugendliche wird die 3-jährige Lehre als fachspezifisches oder generalistisches Ausbildungsmodell angeboten.
Fachrichtungsspezifisches Ausbildungsmodell heisst: Jugendliche lernen währen drei Jahren in einem Betrieb einer bestimmten Fachrichtung (Kinderbetreuung, Betagtenbetreuung oder Behindertenbetreuung)
Generalistisches Ausbildungsmodell heisst: Jugendliche lernen während drei Jahren in drei verschiedenen Betrieben (je einem Betrieb aus den Fachrichtungen Kinderbetreuung, Betagtenbetreuung und Behindertenbetreuung). Sie wechseln während der Lehre zwei Mal den Arbeitsbereich.
Für Erwachsene (nach vollendetem 22. Altersjahr) mit mindestens 2-jähriger Erfahrung in der Betreuung von Menschen gibt es ein um einen Drittel verkürztes Angebot.
Die erfolgreich absolvierte Lehre führt zum „ Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis Fachperson Betreuung“.
(Schweizerische Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales, SAVOISOCIAL)
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